Foto-Trip in die Sächsische Schweiz 2016 – Teil 1: Ausrüstung

Wie im letzten Beitrag über die “Bilder-Karte” auf 500px angekündigt, haben wir einen kleinen Foto-Trip geplant. Anfangs war noch ein dreitägiger Aufenthalt in der Fränkischen Schweiz geplant. Letztendlich haben wir uns – relativ spontan – doch für drei Tage in der schönen Sächsischen Schweiz entschieden. Ich möchte euch mit den folgenden paar Zeilen noch einen kurzen Überblick über die letzten drei Tage geben, ein paar Worte zur Vorbereitung verlieren, die zugegebenermaßen relativ kurz ausfiel, da ich am Dienstag noch eine Prüfung ableisten musste, und euch ein erstes Bild zeigen.

Vorbereitung

Viel gibt es hier eigentlich gar nicht zu sagen. Überlegt euch einfach was ihr machen wollt. Unser Ziel war es ausschließlich zu fotografieren. Zu diesem Zweck haben wir dann unser Gepäck eingepackt. Für die Übernachtung haben wir uns für’s zelten entschieden. Demnach standen u.a. folgende Dinge auf unserer Packliste:

  • Campingsachen (Zelt, Tarp, Zeltteppich, Schlafsack, Isomatte, Geschirr, Tisch, Stühle, Kühlbox und vieles vieles mehr)
  • Persönliche Ausrüstung (Kleidung für verschiedenstes Wetter, Stirnlampe, Taschenmesser und natürlich kann auch hier die Liste endlos erweitert werden)
  • Fotoausrüstung (siehe unten)

Den Fokus will ich natürlich auf die Fotoausrüstung legen. Sicherlich hab ich nicht die größte Ausrüstung, aber ich möchte euch zumindest aufzählen was ich alles eingepackt hatte und was ich damit so angestellt habe:

  • Kamera Canon EOS 70D: Meine (zurzeit) einzigste Kamera. Ohne geht’s natürlich nicht, aber welche Kamera man nutzt ist gar nicht so wichtig.
  • Stativ Vanguard Alta Pro 263AB: Ohne Stativ geht man eben kaum außer Haus.
  • Speicherkarten: Ich habe insgesamt fünf SD-Karten dabei gehabt. Seid Jahren schwöre ich dabei auf die Marke SanDisk. Damit hatte ich bisher noch nie Probleme. Ihr solltet aber auf jeden Fall daran denken die Daten zwischendrin (z.B. immer Abends) zu sichern (ganz nebenbei kann man dann schon einen ersten Blick auf die Bilder des Tages werfen). Persönlich würde ich auch keine Speicherkarte mit extrem viel Speicherplatz empfehlen, sondern mehrere SD-Karten. So kann man die Karte immer mal wechseln und verliert bei Defekt oder Verlust nur einen kleinen Teil der Bilder.
  • Akkus für die Kamera: Ohne Ersatzakku geht man immer ein gewisses Risiko ein. Vergesst lieber auch nicht euer Ladegerät, außer ihr habt wirklich genug Akkus, denn so ist es mir gegangen. Letztlich ist aber alles gut ausgegangen. In den 48 Stunden habe ich nichtmal einen Akku leer gebracht und so konnte der Ersatzakku getrost in der Tasche bleiben. Spiegelreflexkameras sind da aber wesentlich stromsparender als beispielsweise Systemkameras.
  • Objektiv Canon EF-S 18-55 mm IS STM: Nachdem ich beim letzten Deal des Sigma 17-50 mm Objektivs leer ausgegangen bin, wird es erstmal weiterhin mein Standard-Objektiv bleiben. Abgeblendet aber gar nicht so schlecht und daher für die Landschaftsfotografie durchaus brauchbar. In der Zukunft will ich das Objektiv dennoch von einem “besseren” ablösen lassen.
  • Objektiv Canon EF 70-200 mm L USM: Das Tele-Zoom habe ich mal mit eingepackt, da sich gerade auch mit längeren Brennweiten immer mal wieder Möglichkeiten geben. Mit um die 700 Gramm aber sicherlich auch kein Leichtgewicht und bei längeren Touren zählt doch jedes Gramm.
  • Objektiv Walimex 8 mm Fisheye: Auch mit dem Fisheye Objektiv lassen sich immer mal wieder schöne Momente festhalten, die man sonst nicht sieht, bzw. die Perspektive dem menschlichen Auge so nicht bekannt ist.
  • Smartphone iPhone 6 Plus: Mit einem modernen Smartphone lassen sich heutzutage nicht nur gute Fotos machen, es gibt auch noch ein paar interessante Apps für solche Fototrips. Angefangen bei der Routenplanung und Navigation bis hin zu Apps wie beispielsweise “PhotoPills” (für iOS) mit derer man einige nützliche Helferlein in seiner Tasche hat. Dazu lohnt es sich aber vielleicht in einem extra Beitrag zu berichten. Ansonsten kann man mit Hilfe seines Handys auch gut nachsehen wie viele Kilometer man hinter sich gebracht hat und von unterwegs lassen sich “Vorschau”-Bilder direkt an Freunde schicken. Kleiner Hinweis: Beachtet, dass ihr nicht immer eine gute Internetverbindung habt und somit teilweise auf Offline-Karten angewiesen seid. Ansonsten denkt auch an eine PowerBank.
  • ND-Filter: Mit ND-Filtern lässt sich künstlich Licht “entfernen”, indem der Filter das Licht “schluckt”. So lassen sich längere Belichtungszeiten erreichen, wodurch einige Effekte erzielt werden können, wie beispielsweise stilles/fließendes Wasser oder Wolken.
  • Kabelfernauslöser: Hilfreich beim fotografieren mit dem Stativ, bzw. bei längeren Belichtungszeiten, um keine Verwacklungen herbeizuführen. Hilfsweise tut es aber auch der 2-Sekunden-Selbstauslöser der Kamera.
  • Zwei Aufsteckblitze: Meine Blitze inklusive Funkauslöser habe ich sicherheitshalber mitgenommen, aber letztlich nicht verwendet. Interessant wäre beispielsweise die Ausleuchtung des Vordergrunds durch Anblitzen gewesen. Uns haben aber die Motive so schon so gut gefallen, dass wir nicht mehr nachhelfen mussten.
  • Kleinzeug: Dazu kommt noch jede Menge Kleinzeug, v.a. Reinigungstücher.

Der Beitrag ist jetzt doch schon etwas länger geworden als gedacht. Hoffentlich habe ich nichts Wichtiges vergessen. Bei Fragen oder Anmerkungen könnt ihr mir natürlich auch gerne eine Nachricht schreiben oder einen Kommentar hinterlassen.Dann gibt es den kurzen Reisebericht eben im nächsten Artikel und heute belassen wir es mal bei der Ausrüstung und einem Foto. :) Bei dem Bild handelt es sich um eins der ersten am Tag 1. Unser Ziel war der Schrammstein. Wir hatten zwar insgesamt wirklich Glück mit dem Wetter, aber so wirklich spannend war der Himmel an dem Tag nicht. Schaut am besten auch immer mal bei meinem Kumpel Michael Wagner vorbei. Mit ihm war ich die drei Tage nämlich unterwegs und selbstverständlich veröffentlicht auch er seine Bilder.

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